Kreatives Schreiben: Mit 10 Tipps zu besseren Texten

Kreatives Schreiben: Mit 10 Tipps zu besseren Texten

Es gibt viele Wege, bessere Texte zu verfassen. Wer kreativ schreibt, der kann einiges tun um mehr aus seinen Texten herauszuholen.


Es gibt viele Wege, bessere Texte zu verfassen. Wer kreativ schreibt, der kann einiges tun um mehr aus seinen Texten herauszuholen. Kreative Texte unterscheiden sich im Grunde durch die Art und Weise wie sie geschrieben sind von Texten, die der Berichterstattung dienen (zum Beispiel Nachrichten). Dabei ist es egal, ob es sich um einen spannenden Blogartikel handelt oder um eine ausgedachte Geschichte oder ein Gedicht. Der Kern von guten Texten liegt im Storytelling und in der Kraft von Texten, Menschen in ihren Bann zu ziehen. Um diesem Ziel näherzukommen sind hier 10 Tipps zu besseren Texten.

  1. Übung macht den Meister
    Auch wenn es viele Menschen nicht gerne hören, aber auch für das Verfassen von Texten gilt: Übung macht den Meister. Dabei spielt es keine Rolle, worüber man schreibt, es ist wichtig, das man schreibt. So viel und so oft wie möglich. Dafür lohnt es sich auch, immer ein Notizbuch (egal ob klassisch oder digital) dabei zu haben. So kann zu jeder Gelegenheit geübt werden und Geistesblitze schnell festgehalten werden.

  2. Inspirationen für den nächsten Text kann man praktisch überall finden.
    Egal ob es sich dabei um alltägliche Situationen handelt, Erlebnisse jeglicher Art oder auch Personen, alles um einen herum kann den Anstoß für den nächsten Artikel oder die nächste Geschichte bieten.

  3. Wer gut schreiben will, muss selbst Texte lesen.
    Schreiben bedeutet nicht nur, hinter der Tastatur zu sitzen und Texte niederzutippen. Das Schreiben ist auch unweigerlich mit dem Lesen verbunden. Wer gut schreiben will, muss selbst Texte lesen. Und davon möglichst viele, aus verschiedenen Stilrichtungen und auch Themenbereichen. So erhält man nicht nur neue Ideen, sondern man entwickelt auch seinen eigenen Schreibstil unterbewusst weiter.

  4. Storytelling steht im Mittelpunkt eines guten Textes.
    Um zu üben, kann zum Beispiel ein Mix aus Wörtern genommen werden. Diese verbinden Sie dann zu einer Geschichte. Je öfters diese Übung durchgeführt wird, desto schneller kommen beim nächsten Mal die Ideen.

  5. Story Cube
    Gerade für Blogartikel, die auf einer Geschichte basieren oder für Autoren von Büchern und Kurzgeschichten lohnt sich ein sogenannter Story Cube. Diese Würfel haben Symbole aufgedruckt, die nach dem Würfeln die Grundlage für eine Geschichte liefern. Es ist gut, verschiedene Kreativtechniken auszuprobieren und einmal anzuwenden.



  6. Eine weitere Übung besteht darin, fremdes Material weiterzuschreiben.
    Dazu kann zum Beispiel das eigene Lieblingsbuch oder sogar eine Serie im Fernsehen genommen werden und zum Beispiel die Geschichte aus der Sicht einer anderen Person umschreiben oder sogar das Ende der Geschichte nach eigenen Ideen fortsetzen. Diese Übung macht nicht nur viel Spaß, sie hilft auch dabei sich in verschiedene Rollen hineinzuversetzen.

  7. Je vielfältiger die verwendeten Wörter sind, desto interessanter ist der Text zu lesen.
    Texte leben von den Wörtern, die in ihnen verwendet werden. Je vielfältiger die verwendeten Wörter sind, desto interessanter ist der Text zu lesen. Um den eigenen Wortschatz zu erweitern, hilft es, sich immer mal wieder an Texte zu wagen mit denen man bisher nicht viel zu tun hatte.

  8. Wenn es nicht läuft: Einfach mal am Ende beginnen
    Wer schon einmal etwas geschrieben hat, der weiß, wie schwer es manchmal sein kann den Anfang zu machen. Schnell verstrickt man sich in der Suche nach der perfekten Überschrift oder der idealen Einleitung. Eine Idee hierzu: Einfach mal am Ende beginnen und den Text von dort aus aufziehen. Wenn man weiß, wo man hin möchte, fällt der Rest oft einfacher.

  9. Sich Zwischenziele setzen
    Wenn man vor einer großen Aufgabe (das heißt einem langen Text) steht, dann kann der Gedanke an die vielen Seiten oder die hohe Anzahl von Wörtern ganz schön beängstigend wirken und einen davon abhalten anzufangen. Um sich selbst zu überlisten, kann sich zum Beispiel vorgenommen werden, nur einen Satz zu schreiben. Vielleicht auch einen Absatz. Und ohne dass man es merkt, ist man schon im Schreiben drin.

  10. Eine gute Vorbereitung ist nicht nur im Sport enorm wichtig.
    Auch für Denkaufgaben wie das Schreiben von Texten ist es wichtig, sich auf das bevorstehende Werk einzustimmen. Eine Routine vor dem Schreiben zu entwickeln kann dabei helfen, das Gehirn anzukurbeln und der Kreativität den nötigen Antrieb geben. Zu den Vorbereitungen kann zum Beispiel gehören, dass man vor der Arbeit ein wenig Sport treibt, sich einen Tee oder Kaffee macht oder eine bestimmte Musik einschaltet.

 

Adresse:

Emanuelstraße 6
10317 Berlin

+49 30 - 5269 8850