Wichtige Schritte für einen rechtssicheren Onlineshop – Teil 1
Wichtige Schritte für einen rechtssicheren Onlineshop – Teil 1

Wichtige Schritte für einen rechtssicheren Onlineshop – Teil 1

Impressum, Datenschutzerklärung, AGB

Wichtige Schritte für einen rechtssicheren Onlineshop – Teil 1

Impressum, Datenschutzerklärung, AGB

Ein Onlineshop ist eine der besten Möglichkeiten, in schwierigen Zeiten weiterhin verkaufen zu können. Dabei gibt es einige rechtliche Dinge zu beachten. Ein rechtssicherer Onlineshop ist die Grundlage für jedes Unternehmen.

Im ersten Teil schauen wir uns drei wichtige Bereiche an: das Impressum, die Datenschutzerklärung und die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Im zweiten Teil werden wir uns mit dem Widerrufsrecht, der Angabe von Lieferzeiten und der Verwendung von Produktbildern befassen.

 Impressum

Jeder Onlineshop muss über ein Impressum verfügen, dies ist gesetzlich festgelegt. Dies soll dem Verbraucher Schutz und gleichzeitig Transparenz bieten. Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum kann zu Abmahnungen führen. Die Konkurrenz schläft nicht! Daher sollte ein rechtssicheres Impressum für jeden Besitzer eines Onlineshops wichtig sein. Zu Problemen führen etwa fehlender Name und Anschrift, eine nicht vorhandene Telefonnummer, fehlende Angabe des Vertretungsberechtigten und des Handelsregisters. Schon kleine Dinge wie abgekürzte Vornamen können zu Problemen führen.

Das Impressum muss jederzeit zu erreichen sowie einfach und unmittelbar auf der Seite des Onlineshops verfügbar sein. Das heißt auch, dass der Verbraucher nicht lange suchen muss, bis er das Impressum gefunden hat.

Datenschutzerklärung

 Jeder Onlineshop verarbeitet in irgendeiner Art und Weise personenbezogene Daten. Egal ob dies über Google Analytics geschieht, durch die Eingabe von Daten der Kunden selbst oder durch Verknüpfungen mit Social Media Plattformen. Damit ein Onlinehändler vor Abmahnungen geschützt ist, braucht der Shop eine rechtssichere Datenschutzerklärung. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt fest, was eine Datenschutzerklärung enthalten muss. Hier steht drin, das und wie Personen über die Verarbeitung ihrer Daten informiert werden müssen. Wie genau die Form aussieht, ist nicht gesetzlich geregelt, wichtig ist nur, dass die Informationen „in präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“ (Art. 12 Abs. 1 DSGVO) dargestellt werden.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

 Für die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz AGB) gilt: gesetzlich ist eine AGB im Onlineshop nicht verpflichtend. Doch trotzdem sollte man nicht auf diese verzichten. Durch die Verwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann der Onlinehändler die gesetzlichen Regelungen (welche automatisch durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) festgelegt sind, falls keine AGB verwendet wird) an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Bedingungen rund um Zahlungen und Versand können konkret genannt werden. Man muss sich dabei an den „wesentlichen Grundgedanken“ des Gesetzes halten.

Auch ohne direkte eigenen AGB besteht die Pflicht, den Kunden über Zahlungsbedingungen, Lieferbedingen und Reklamationsmöglichkeiten zu informieren. Darum lohnt es sich, von vornherein eine vollständige AGB anzulegen, um sich Ärger in der Zukunft zu ersparen.