Unternehmen müssen sich auf eventuellen nächsten Lockdown vorbereiten
Unternehmen müssen sich auf eventuellen nächsten Lockdown vorbereiten

Unternehmen müssen sich auf eventuellen nächsten Lockdown vorbereiten

In einer Pressekonferenz (Pressekonferenz vom 08.04.2021) zur aktuellen Corona-Lage fordert Gesundheitsminister Jens Spahn erneut einen harten Lockdown. Während die Politik schon länger darüber grübelt, wie dieser Lockdown aussehen könnte, sind vor allem Ärzte besorgt. Die Intensivstationen füllen sich rapide und das Gesundheitssystem kommt immer mehr an seine Grenzen. Spahn wirbt daher für einen konsequenten und möglichst einheitlichen Lockdown und Maßnahmen gegen die steigenden Coronazahlen. Ein rasches Handeln könnte eine dritte Welle zumindest eindämmen. Für Unternehmen bedeutet dies allerdings erneut enorme Einschränkungen. Denn vor allem drei Bereiche sollen erneut stark eingegrenzt werden, nämlich soziale Kontakte, Kontakte am Arbeitsplatz sowie an Schulen und Kitas.

Was bedeutet dies für Unternehmen?

Während in manchen Teilen Deutschlands bereits einige Tests für Kindergarten- und Schulkinder üblich sind, so sollen auch Betriebe nun verpflichtet werden, ihre Mitarbeiter regelmäßig zu testen. Dies soll vor allem dort gelten, wo Angestellte vor Ort arbeiten müssen. Das Testen in den Unternehmen soll dabei sogar zu einer gesetzlichen Verpflichtung werden. Denn leider gibt es immer noch viele „schwarze Schafe“, so CDU-Politiker Uwe Schummer, welche sich nicht an die bereits vorhandenen Test-Empfehlungen halten. Denn diese sind bislang eben nur Empfehlungen und keine gesetzliche Forderung. Damit aus diesen Unternehmen keine neuen Corona-Herde entstehen müssten härtere Maßnahmen ergriffen werden. Gleichzeitig soll die Homeoffice-Pflicht stärker eingefordert werden. Dort, wo das Arbeiten von Zuhause aus möglich ist, sollte dies zumindest für einige Tage in der Woche verpflichtend sein. Zurzeit werde das Angebot zum Arbeiten im Homeoffice von vielen Betrieben noch nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich wäre.

Viele Unternehmer sind unsicher: müssen sie nun testen, oder kommt die Pflicht nicht? Und wenn die Testpflicht kommt, wie können – gerade kleinere Unternehmen – sie umsetzen?

Hilfe für Unternehmen: Jetzt schon vorbereiten

Unternehmen sollten sich frühzeitig auf einen erneuten Lockdown vorbereiten und alle von staatlichen Angebote, welche infrage kommen, ausschöpfen. Sich jetzt schon vorzubereiten kann helfen, besser durch erneut schwierige Zeiten zu kommen. Viele Unternehmen nutzen zum Beispiel jetzt schon die Möglichkeit, ihr Unternehmen online auszuweiten zum Beispiel mit einem eigenen Onlineshop. Zusätzlich helfen Ressourcen wie die vereinfachte und verbesserte Überbrückungshilfe III sowie ein neuer, zusätzlicher Eigenkapitalzuschuss dabei, Unternehmen durch die schwierige Situation der aktuellen Corona-Krise zu bringen.