Dirk Jendreck
Dirk Jendreck

Dirk Jendreck

Webdesigner, Programmierer und leitender Kopf bei KLARA Software

"Dirk wir müssen ins Internet", hallte es durch den Raum. Herr Teuber war da. Herr Teuber ist der Mann, der mich, im weiteren Verlauf meiner Entwicklung, in Richtung Internet schubste. Damals war ich ein Grafiker. Mein Herz schlug für die Gestaltung. Optisch ausgewogene, schicke Designs ließen mein Herz höher schlagen. Und nun Internet?

Damals, das war 1995, war Internet noch mehr eine Auszeichnungssprache für wissenschaftliche Dokumente. An grafisch anspruchsvolle Webseite war da nicht zu denken. Und das sollte ein Design-verliebter Grafiker machen und der sollte ich sein?

Aber gut. Herr Teuber war ein guter Kunde. Also beschäftigte ich mich damit.

Und das seltsame passierte. Ich hatte Spaß daran, diesen Internetseiten mit den sperrigen Hilfsmitteln schickes Design einzuhauchen. Langsam stieg ich immer tiefer in die Materie ein. Von 2002 bis 2003 absolvierte ich eine Weiterbildung, in der mir die Grundlagen der Programmierung beigebracht wurden. Hier ging es nicht um schicke Internetseiten, sondern um richtig hartes Arbeiten am Code. Ich musste mir Gedanken über die logische Abfolge innerhalb des Programmes machen, Sicherheitsaspekte bedenken, die Schnelligkeit und Effizienz im Auge behalten.
Als mein kleines Gästebuch lief, hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Der Virus war übergesprungen - Jeder Programmierer weiß was ich meine. 

Kurz nach meiner Weiterbildung bekam ich meinen ersten Programmierauftrag. Ein Verlag wünschte sich ein eigenes CMS. Das war die Geburtsstunde von KLARA CMS. Die hieß damals aber noch nicht so. Besser gesagt. Die hatte noch überhaupt keinen Namen. Aus dem Auftrag entstand die Ururoma von KLARA CMS.

Das beschreibt Dirk Jendreck am besten: 

Es war einmal ein Unternehmer, der suchte seine Brille. Das ist erstmal nichts Ungewöhnliches, denn wie viele Brillenträger auch legt Dirk seine Brille irgendwo ab und findet sie dann nicht wieder. So manch eine Suche kann ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen. An manchen Tagen sieht man Dirk Jendreck, Gründer von KLARA Software, durch die Gegend laufen. Auf und ab, hin und her. Dokumente werden hochgehoben, Papierkörbe durchsucht und verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen.

Schnell kommt die Frage auf: „Dirk, was suchst Du denn schon wieder?". Natürlich seine Brille, schon zum zweiten Mal an diesem Tag. Dabei braucht er die Brille doch. Die Suche nach dem Nasenfahrrad gleicht schon fast einem Kriminalfall. Doch in den meisten Fällen ist die Lösung die gleiche. Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen nicht – oder eben die Brille auf der eigenen Nase nicht.

Vor allem, wenn man mal wieder in seine Arbeit vertieft ist. Dann können solche Dinge wie die Brille im Gesicht schon einmal in Vergessenheit geraten. Wie sagt man so schön: Kreativität und Zerstreutheit gehen oft Hand in Hand. Aber solange sie wieder auftaucht, kann die Arbeit bei KLARA wie immer ihren geregelten Lauf nehmen.