Daten für den Email Newsletter erheben
Daten für den Email Newsletter erheben

Daten für den Email Newsletter erheben

Darauf musst Du unbedingt achten!

Wer Abmahnungen vermeiden möchte, der sollte sich vor dem Versand eines Newsletters mit den rechtlichen Rahmenbedingungen befassen. Dazu gehört auch E-Mail Daten richtig zu sammeln. Denn: Diese können nicht einfach irgendwo hergenommen werden. Die DSGVO regelt, dass Empfänger von Newslettern dem Empfang ausdrücklich zugestimmt haben müssen. Dies geht nur über so sogenannte Double-Opt-In-Verfahren. Auch andere Gesetze spielen eine wichtige Rolle.

Versand von Newslettern – Rechtliche Rahmenbedingungen

Der Versand von Newslettern wird durch verschiedene Gesetze geregelt. Darunter befinden sich die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Telemediengesetz (TMG), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Die DSGVO besagt dass die Empfänger der Newsletter dem Erhalt eindeutig und ausdrücklich zugestimmt haben müssen. Das Telemediengesetz wiederum regelt dass jeder Newsletter ein Impressum enthalten muss. Über das Bundesdatenschutzgesetz wird geregelt wie die Daten der Empfänger verarbeitet werden oder dass die erhaltenen E-Mail-Daten zum Beispiel nicht weiter verkauft werden.

Double-Opt-In-Verfahren nutzen

Damit ein Empfänger einen Newsletter erhalten kann, muss er quasi zweimal zustimmen, dass er diese Mails auch wirklich haben möchte. Im ersten Schritt gibt der Empfänger seine Daten beim Newsletter-Versender ein. Dann wird eine Mail an ihn geschickt, der einen Link enthält. Auf den Link muss der neue Empfänger des Newsletters klicken und hat so noch einmal bestätigt dass er diesen Newsletter wirklich haben möchte.

Newsletter in Datenschutzerklärung integrieren

Wenn ein Newsletter versandt wird, dann ist es auch wichtig diesen in die verpflichtende Datenschutzerklärung auf der Webseite (über welche die Daten gesammelt wurden) aufzunehmen. Hier wird erläutert wie mit den erhobenen Daten umgegangen wird sowie welche Rechte und Pflichten der Sender und Empfänger haben. Im Anmeldeformular dürfen übrigens nur die wichtigsten Daten abgefragt werden: in der Regel Name und E-Mail-Adresse. Alle weitere Daten dürfen abgefragt werden, allerdings nicht als Pflichtfeld.

Impressum im Newsletter einfügen

Jeder Newsletter muss laut Artikel 5 des Telemediengesetzes mit einem Impressum ausgestattet sein. Hier muss zu erkennen sein, wer der Absender des Newsletters ist und dient vor allem einer schnellen Kontaktaufnahme. Damit der Newsletter rechtlich sicher ist, sollten hier auf jeden Fall der Name des Unternehmens und die Rechtsform, die Firmenadresse, der Vertretungsberechtigte, Telefonnummer sowie Kontakt-E-Mail-Adresse aufgeführt sein.