5 unkonventionelle aber effektive Tipps für mehr Produktivität im Büro
5 unkonventionelle aber effektive Tipps für mehr Produktivität im Büro

5 unkonventionelle aber effektive Tipps für mehr Produktivität im Büro

Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus oder haben ihren Weg wieder zurück ins Büro gefunden. Und kaum sitzt man wieder am Schreibtisch fangen die Probleme auch schon wieder an. Produktiv zu sein kann zu einer großen Herausforderung werden und die Frustration ist groß wenn es nicht so klappt. Dabei geht es nicht immer nur darum, so viel wie möglich stumpf abzuarbeiten. Mit etwas Kreativität kann es einfacher fallen, kreativ und produktiv zu sein. Hier sind 5 Tipps für mehr Produktivität, die vielleicht nicht ganz so konventionell sind.

Die To-do-Liste umdrehen

Anstatt eine To-do-Liste aufzuschreiben und diese abzuarbeiten kann es helfen, diese einfach mal „umzudrehen“. Was heißt das? Anstatt nur aufzuschreiben, was alles erledigt werden muss, kann am Ende des Tages notiert werden, was man alles an diesem Tag geschafft hat. Dies motiviert und aktiviert das Belohnungszentrum im Gehirn. Wenn wir sehen, was wir geschafft haben anstatt das, was wir noch alles zu tun haben, dann kann es einfacher sein mit der eigenen Arbeit zufrieden zu sein.

Bewegung für mehr Kreativität

Bewegung hilft nachweislich, sich zu konzentrieren und produktiver zu sein. Doch interessanterweise gibt es Probleme, bei denen Bewegung besser geeignet sind als bei anderen Aufgaben. So ist es sinnvoll bei komplexen Problemen und besonders bei Problemen, die kreatives Denken erfordern, in Bewegung zu sein. Ein einfacher Spaziergang reicht da schon aus. Weniger komplexe Aufgaben können problemlos am Schreibtisch erledigt werden.

Fristen extrem kurz halten

Manchem Menschen fällt es schwer mit Fristen zu arbeiten, die noch in weiter Entfernung liegen. Vor allem ist es dann oft schwierig auf lange Zeit motiviert zu bleiben. Daher kann man versuchen eine andere Strategie anzuwenden. Anstatt eine Frist auf mehrere Wochen oder gar Monate zu setzen ist es sinnvoll, das große Ziel in kleine Ziele einzuteilen und im Idealfall jeden Tag eines dieser Ziele abarbeiten. So hat man selbst immer das Gefühl etwas geschafft zu haben und alle kleinen Ziele fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen.

Mit Tomaten arbeiten

Dabei handelt es sich nicht um ein ausgefallenes Kochrezept, sondern viel mehr um eine Technik für mehr Konzentration und damit mehr Produktivität – die sogenannte Pomodoro-Technik. Pomodoro bedeuten im Italienischen ganz einfach „Tomate“. Diese Technik ist außerdem ganz einfach anzuwenden. Zunächst wird die Aufgabe, an der man arbeiten möchte, notiert. Im Anschluss wird ein Timer für 25 Minuten gestellt. Wenn dieser klingelt, wird eine Pause von 5 Minuten eingelegt. Nach vier Pomodorointervallen (4x25 Minuten plus 4x5 Minuten Pause) wird eine längere Pause von 30 Minuten eingelegt. Die Intervalle können so oft wie man möchte wiederholt werden.

Einen ganz spezifischen Zeitplan erstellen

Anstatt einfach nur acht Stunden am Stück zu arbeiten und zu hoffen, dass man seine Aufgaben irgendwie erledigt bekommt, kann man sich seine Zeit im Büro auch spezifisch einteilen. Zum Beispiel: Wer um 9 ins Büro kommt, kann es sich zur Gewohnheit machen von 9 bis 9:30 E-Mails zu beantworten. Von 9:30 bis 10:30 kann dann eine andere Aufgabe erledigt werden und so weiter. Dies gibt dem Arbeitsalltag eine sinnvolle Struktur und schafft außerdem eine Routine, welche die eigene Produktivität und Zufriedenheit steigern kann.